Nur mit modernen Fenstern lassen sich die klimapolitischen Ziele umsetzen

Auch heute gibt es noch Millionen Fenster mit Einfachverglasung
Schlecht gedämmte Wände sowie alte Fenster und Heizungsanlagen sorgen bei vielen Altbauten für einen zu hohen Energieverbrauch. In älteren Gebäuden werden pro Jahr und Quadratmeter Wohnfläche umgerechnet 25 Liter Öl und mehr verbraucht, ein Vielfaches im Vergleich zu einem aktuellen Niedrigenergiehaus. Das hat zur Folge, dass Gebäude in Deutschland für einen Anteil von rund 40 Prozent am gesamten Energieverbrauch verantwortlich sind. Neue Fenster, Holzfenster, Kunststofffenster oder Alu Fenster helfen, diese Quote erheblich zu senken: „Allein in den vergangenen 30 Jahren wurde der Wärmeverlust von Fenstern um nahezu 80 Prozent reduziert“, so Tschorn. „Sie halbieren den Energieverbrauch im Vergleich zu alten Verbundfenstern oder unbeschichteten Isolierglasfenstern aus der Zeit vor 1995 und sind um das fünffache besser als einfachverglaste Fenster, wie sie heute leider noch millionenfach vorkommen.“Moderne Produkte reduzieren Wärmeverluste
Laut EnEV 2009 dürfen Fenster im Modernisierungsfalle höchstens noch über einen U-Wert von 1,3 Watt pro Quadratmeter Kelvin (W/m2K) (Wärmedurchgangswert – je kleiner desto besser) verfügen. Das ist für moderne Fenster kein Problem: Sie erreichen dank ihres Rahmenmaterials, moderner Dämmsysteme und effektiver Wärmedämmverglasungen ohne Probleme die in der EnEV 2009 geforderten Werte. In Verbindung mit hoch dämmenden Rahmen und Dreifach-Wärmedämm-Verglasungen stellen selbst die nochmals verschärften Anforderungen der für 2012 geplanten neuen Version der EnEV keine Herausforderung dar. „Deshalb sollten Modernisierer keine Zeit verlieren und frühzeitig in aktuelle, moderne Fenstermodelle investieren. Das spart über die Jahrzehnte bares Geld, denn je fortschrittlicher ein Fenster ist, umso länger ist man auf dem aktuellen technischen Stand“, so Ulrich Tschorn.Gute Gründe für neue Fenster
Fenster haben eine Lebenserwartung von mehr als 35 Jahren. „Daher ist beim Kauf das Aktuellste und Beste gerade gut genug, denn nur so werden Fenster zu einer echten Investition in die Zukunft“, erklärt der VFF-Geschäftsführer. Durch die Modernisierung können Altbauten einen ähnlichen Energieverbrauch erreichen wie ihn die Energieeinsparverordnung für Neubauten fordert. Wichtig seien außerdem ein hoher Gesamtenergie-Durchlassgrad (G-Wert) und eine hohe Lichtdurchlässigkeit der Fenster. So lasse sich im Frühjahr und Herbst, wenn die Sonne tief am Horizont steht, das Licht und die daraus entstehende Wärme optimal nutzen und die Heizung bleibe länger aus. Vergessen sollte man dabei aber nicht den Sonnenschutz für die heißesten Tage des Jahres. Außerdem sind anlässlich einer Modernisierung noch viele weitere Nutzen über die Fenster zu erreichen. Dies sind z. B. Schallschutz, Einbruchhemmung, Automatisierung oder auch die Barrierefreiheit.Auf die Reihenfolge kommt es an
Erst werden die Fenster, dann die Gebäudehülle und erst danach die Heizung modernisiert. Viele Hauseigentümer kalkulieren nicht ein, dass sich der Wärmebedarf durch die verbesserte Dämmung erheblich reduziert. Dadurch kann die Heizungsanlage kleiner und günstiger dimensioniert werden. „Ist eine Fassadendämmung geplant, sollten deshalb immer zuerst die alten Fenster und Rollläden ausgetauscht werden“, erklärt der Fenster-Experte. So werden Wärmebrücken und Folgekosten durch Ausbesserungsarbeiten vermieden. Anschließend kann an die restliche Heizenergie gedacht werden, zum Beispiel durch erneuerbare Energien oder einen modernen Brennwertkessel.Förderprogramme sparen Geld
Für finanzielle Sicherheit beim Fenstertausch sorgen zahlreiche Förderprogramme: Sie reichen von Zuschüssen für eine Energieberatung, über zinsgünstige Darlehen oder direkte Zuschüsse der KfW-Bank bis hin zu staatlichen Zuschüssen und Förderprogrammen der Länder, Kommunen und regionaler Energieversorger. Wird die Modernisierung von einem Fachbetrieb ausgeführt, gibt es zusätzlich bis zu 1.200 Euro Steuern für die Handwerkerleistung zurück. Informationen zu den Fördermöglichkeiten finden sich im VFF-Flyer „Energetisch sanieren mit Glas und Fenster“, der im Internet unter www.window.de bereit steht.Weitere Informationen über Fenster und Fassaden
Alles Wissenswerte über Fenster und Fassade unter www.window.de. Dort finden sich auch Informationen zu der Branchendachmarke „Neue Fenster – Klimaschutz mit Durchblick“. Das markante Logo mit der Weltkugel und dem Fensterrahmen ziert bereits eine Vielzahl von LKW, PKW und Werbemitteln qualifizierter Fachunternehmen der Fenster- und Fassadenbranche. Interessierte Unternehmen können alle Artikel rund um die Dachmarke beim VFF bestellen.Quelle: Verband der Fenster- und Fassadenhersteller e.V.