Die Gelenkarmmarkisen sind die am meisten verbreiteten Markisen

Was sind die Bestandteile einer Gelenkarmmarkise?
- Die Hauptbestandteile der Gelenkarmmarkise sind
- das Trag- oder Montagerohr,
- die Gelenkarme selbst mit Armlager und Fallrohrbefestigung,
- die Tuchwelle oder Tuchwalze,
- das Fallrohr,
- der Antrieb,
- die Handkurbel ( bei Getriebeantrieb),
- die Seitenlager, an denen der Antrieb befestigt ist,
- die Befestigungskonsolen für die Wand oder Deckenbefestigung,
- die Kunststoffkeder und
- das Markisentuch
Die Funktion und Technik der Gelenkarmmarkise
Bei der Gelenkarmmarkise sorgen zwei oder mehr Arme (aus Aluminium) für das Ausziehen des Markisentuches von der Welle. Der Auszug erfolgt waagerecht mit einer geringen Neigung. Die Gelenkarme werden mit Stahl- oder Gasdruckfedern gespannt und drücken das Tuch beim Ausfahren nach außen, wobei es straff gehalten wird. Beim Einfahren des Gelenkarmes muss die Federkraft überwunden werden, daher benötigt man für das Einfahren der Markise einen höheren Kraftaufwand als für das Ausfahren.Die Markise kann stufenlos bis zu Längen von rd. 5 Metern ausgefahren werden. Da die Gelenkarmmarkise freistehend ist, kann man sich auf der Terrasse oder dem Balkon unter der Markise frei bewegen, nichts stört die Bewegungsfreiheit und das Beschattungsergebnis ist optimal. Die Breite der Markise kann bis zu 8 m betragen, bei größeren Breiten wird die Markise geteilt.
Die großen Gelenkarmmarkisen werden immer mit einem Elektroantrieb ausgestattet. Als besondere Ausstattung kann man sogenannte Sturmwächter wählen, die bei zu starkem Wind für ein automatisches Einfahren der Markise sorgen. Für eine einwandfreie Funktion und dauerhafte Haltbarkeit sind beim Anbringen der Markisen bestimmte statische Befestigungspunkte zu berücksichtigen.
Foto: leiner-markisen.de